Pizzaschießer

Als Hobbypizzabäcker mit einem Pizzastein zuhause, fehlte es nur noch an dem richtigen Werkzeug um die Pizza in den Ofen zu bekommen. Der mit dem Pizzastein mitgelieferte Pizzaschießer aus Holz, war eher unbrauchbar, da es damit fast unmöglich war die Pizza drauf und wieder runter zu bekommen.

Also schnell ein Edelstahlblech bestellt, mit der Blechschere zugeschnitten. Mit der Kappsäge einen Besenstiel zurechtgeschnitten. Etwas biegen, schleifen, bohren und schrauben. Dann noch schnell einen Strick durch um ihn in der Küche an die Wand zu hängen. Fertig ist der Pizzaschießer.

Freue mich schon auf leckere Pizza.

Endlich wieder plotten

Mit dem Umzug in unsere neuen Räume können wir endlich auch wieder unseren großen Roland-Plotter in Betrieb nehmen.

Der Plotter kann Folien schneiden um so beispielsweise Aufkleber für Fensterscheiben zu schneiden oder mit einem Stift großformatig zeichnen.

Der Plotter in Aktion

Mit einer Breite von 1,30m können auf diesem Plotter auch sehr große Materialien bearbeitet werden.

Ein wirkliches Highlight ist die Kombination mit Sandstrahlfolie um Gläser individuell zu gestalten. Der Plotter schneidet dabei eigene Motive aus spezieller Sandstrahlfolie. Damit können im nächsten Schritt Glasoberflächen geschützt werden, so dass freiliegende Teile in der Sandstrahlbox mattiert werden.

Verschiedene Gläser nach der Bearbeitung in der Sandstrahlbox

3D-Drucker Build-Up Workshop

Zwei neue Prusa MK3s bereichern ab sofort das Fablab! Damit wir jetzt über eine Flotte von aktuell drei Prusas. Ein weiterer wird demnächst dazu kommen.

Der Aufbau der zwei neuen Drucker hat uns zu sechs etwa anderthalb Tage gekostet und war ein großer Spaß. Gemeinsam wurde getüftelt und geschraubt, kalibriert und auch mal geflucht. Aber inzwischen läuft alles :-)

Mit drei oder bald vier Druckern können wir zum einen Projekte parallel ausdrucken und so viel Zeit sparen. Zum anderen können bei Workshops die Teilnehmer jeweils alleine oder in kleinen Gruppen einen 3D-Drucker nutzen.

Neues in der Holzwerkstatt

Nachdem wir nun schon eine ganze Weile in den neuen Räumen in der Urlrichstaße 1 sind (eigentlich ist der Eingang immer noch in der Walter-Simon-Straße), entwickeln sich so langsam die einzelnen Räume und es wird auch schon wieder kräftig gearbeitet. Für mich als gelernter Holzwurm ist natürlich die Entwicklung in der Holzwerkstatt besonders spannend. Im Moment ist es noch recht eng. Man merkt schon, dass einiges zu machen ist, aber wir sehen auch, wie sich die ersten Projekte entwickeln. Zuletzt haben wir die große Tischkreissäge, die wir über Stefan bekommen haben, gereinigt und fehlende Teile nach- und angebaut. Das schwere Ding haben wir dann auf einen fahrbaren Untersatz gestellt, daran festgeschraubt, neues Sägeblatt reingemacht und erste Testläufe durchgeführt. Was soll ich sagen, die Säge ist großartig und eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Benjamin baut jetzt ein Untergestell für unsere Kappsäge, auch ein Briefkasten aus Abachi ist schon entstanden. Ich finde das fantastisch. Wir haben eine Maschine, die sonst ausgemustert worden wäre, in Eigenregie wieder aufgemöbelt, und jetzt wird damit wieder richtig gearbeitet. Das ist der Geist einer Quartierswerkstatt und genau das ist das FabLab.