Neues in der Holzwerkstatt

Nachdem wir nun schon eine ganze Weile in den neuen Räumen in der Urlrichstaße 1 sind (eigentlich ist der Eingang immer noch in der Walter-Simon-Straße), entwickeln sich so langsam die einzelnen Räume und es wird auch schon wieder kräftig gearbeitet. Für mich als gelernter Holzwurm ist natürlich die Entwicklung in der Holzwerkstatt besonders spannend. Im Moment ist es noch recht eng. Man merkt schon, dass einiges zu machen ist, aber wir sehen auch, wie sich die ersten Projekte entwickeln. Zuletzt haben wir die große Tischkreissäge, die wir über Stefan bekommen haben, gereinigt und fehlende Teile nach- und angebaut. Das schwere Ding haben wir dann auf einen fahrbaren Untersatz gestellt, daran festgeschraubt, neues Sägeblatt reingemacht und erste Testläufe durchgeführt. Was soll ich sagen, die Säge ist großartig und eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Benjamin baut jetzt ein Untergestell für unsere Kappsäge, auch ein Briefkasten aus Abachi ist schon entstanden. Ich finde das fantastisch. Wir haben eine Maschine, die sonst ausgemustert worden wäre, in Eigenregie wieder aufgemöbelt, und jetzt wird damit wieder richtig gearbeitet. Das ist der Geist einer Quartierswerkstatt und genau das ist das FabLab.

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